Garichtisee  (Schweiz)

Mitten ins älteste Wildschutzreservat Europas und UNESCO Weltkulturerbe, im Herzen des Glarnerlandes, trägt uns die Luftseilbahn Kies-Mettmen zum Garichtesee (1629m ü.M.) am Fuße des Kärpf. Heftige Schneefälle und Lawinen-Abgänge bis zum Donnerstag. Noch war zu dem Zeitpunkt nicht sicher, ob dieses Event überhaupt stattfinden konnte. Am Freitag morgen die Entwarnung - der Weg zum See konnte vom Schnee freigefräst werden, die Eislöcher zum Tauchen wurden ausgesägt. Das Team vom Tauchshop 50bar hatte im Vorfeld alles perfekt organisiert. Die Anreise war entspannt und staufrei - ca. 320km.

In der Schweiz sorgten unsere Schweizer Freunde vom Tauchclub Fridli-Divers für einen reibungslosen Ablauf. Große Schneemassen wurden bewegt und, wie die Bilder zeigen, der Aufwand hatte sich wirklich gelohnt. Am Samstag starteten wir bei strahlendem Sonnenschein. Insgesamt 26 Taucher, davon 16 aus München wollten nun ins Wasser - das ging nur mit einem straffen Zeitplan. Alles funktionierte reibungslos, eine tolle Veranstaltung in einer traumhaften Kulisse.

In der Alp wurden wir von den Pächtern Monika und Josef (Sepp) Stich verwöhnt. Im April gehen beide in Ihre wohlverdiente Rente. Danke für die gute Bewirtung und eine gute Zeit!! Alles in Allem eine tolle Truppe, wir hatten viel Spaß und ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Danke an Alle!

Garichtisee 2018

Diesmal durfte ich Gast bei einem Lindauer Tauchclub sein, der jährlich zum Eistauchen am Garichtisee ist. Traumhaftes Wetter, hervorragende Verpflegung, tolle Organisation, schöne Tauchgänge. Eine Anstrengung, die sich wieder gelohnt hat und schöne Eindrücke hinterlässt. Herzlichen Dank an Alle.

Und hier noch ein Zeitungsbericht, der von Roland Tschupp verfasst und in den Zeitschriften "Fridolin" und "Südostschweiz" veröffentlicht wurden:

Münchner Taucher erobern den Garichtistausee

 

Auf Einladung des Tauchclubs Fridlidivers Glarnerland kamen 15 Taucher des Tauchshops 50 bar extra aus München angereist, um im Garichtistausee auf der Mettmenalp Eistauchgänge zu erleben. Wobei auch Taucher des TC Hallwilersee und Fridli’s dabei waren. Vorerst war jedoch am Donnerstag noch nicht sicher ob wir überhaupt am Freitag die nötigen Vorbereitungen treffen können. Die grosse Schneemengen und damit verbundene Lawinengefahr hatten es dem Wirtepaar verunmöglicht bereits am Donnerstag auf die Alp zu reisen um die Vorkehrungen für die Berggänger zu treffen. Freitagmorgen kam dann die gute Nachricht dass wir hinauf gehen konnten. Die Erleichterung war gross, den die Fridli’s hatten seit langem mit der Planung dieses Anlasses begonnen, speziell unser neuer Präsident This Leisinger.

Wir staunten nicht schlecht als wir die grossen Schneemengen von zirka 240cm bereits bei der Bergstation sahen. Drei Stunden wurde geschaufelt zu siebt von der Staumauer hinunter zum See. Auch hier lagen um die 80cm Neuschnee der zu kleinen wegen geräumt werden musste. Nach einer weiteren Stunde Eissägen waren dann die drei Löcher offen. Die Eisdicke betrug gut 100cm, was schon eher Aussergewöhnlich viel ist.

Am Abend kamen unsere Tauchfreunde aus München dazu. Nach einem hervorragenden Nachtessen von Sepp und einer kalten Nacht ging es dann am Samstagmorgen ins eiskalte Wasser. Für die einen ein erstes Erlebnis, für andere ein alljährliches wiedersehen. Mit der Weiterbildung zum Spezialbrevet Eistauchen, konnten eine stattliche Zahl von Taucher, diese neue Unterwasserlandschaft erkunden. Speziell zu erwähnen sind die drei Neu-Jungmitglieder der Fridlidivers, Jasper, Manuel und Patrick die diese neue Herausforderung auf sich nahmen. Sie machten übrigens auch als Leinenwarte einen guten Job. Den um zum Einstiegsloch zurück zu finden sind die tauchende steht’s mit einer Leine zur Oberfläche verbunden sowie auch die Taucher unter einander. Getaucht wurde in zweier Gruppen parallel um jeder Partnerschaft zwei Tauchgänge pro Tag zu ermöglichen. Mit insgesamt 28 Teilnehmern, wurde den ganzen Tag hindurch ohne Unterbruch getaucht.

Unter diesen grossen Schneemengen war es zwar unter dem Eis ziemlich dunkel, dies konnte jedoch mit Hilfe von Lampen wettgemacht werden. Gesichtet wurden Saiblinge, abgesägte Baumstämme und natürlich die Eisdecke von unten her betrachtet.

Den Leuten war die Müdigkeit verursacht durch die ungewöhnliche Anstrengung sowie die etwas dünnere Luftverhältnisse anzusehen. Auch am Sonntag wurde getaucht, jedoch unter Schneefall und nicht wie am Samstag bei strahlendem und warmem Wetter.

Es freut uns sehr dass wir ein so schönes Tauchwochenende mit vielen Freunden verbringen konnten, wir sind dankbar für die neuen und wiederkehrenden Freundschaften die wir festigen konnten. Sicherlich wird uns in Zukunft auch die eher grosse Distanz zu unseren Münchner Freunden nicht daran hindern dieser und andere Anlässe gemeinsam zu unternehmen.

Für den Tauchclub Fridlidivers Glarnerland

Roland Tschupp

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